Jenseits der regulären Öffnungssonntage können Sie sich für
Gruppenführungen durchs Museum bei uns
anmelden:
buchung(at)kaisenhausmuseum.de
In Kooperation mit der VHS Bremen bieten wir Sonderführungen an:
„Das Kaisenhaus Museum – ein kleines Haus erzählt große Geschichte“ jeweils am Freitag um 16:00 am 22. Mai - 26. Juni - 21. August - 4. September
Anmeldung über die VHS, Volkshochschule Bremen unter https://www.vhs-bremen.de
Unser kleines Museum liegt im Grünen mit einem Garten: hier kann nicht nur nach einem Rundgang durchs Museum eine Tasse Kaffee getrunken werden, auch für Familien mit Kindern ist das Museum mit Originalausstellungsstücken aus den 1950er u. 1960er Jahren einen Besuch wert. Auch können Kinder mit Spielzeug wie Hula Hoop, Seilspringen oder Stelzenlauf sich ausprobieren, und für die ganz Kleinen sind Bauklötze & Co aktuell wie eh und jeh…
Nachdem wir 2024 Vorträge zur Geschichte des Bremer Frauenausschuss (Gründung 1946) und ihrer Gründerinnen angeboten hatten, möchten wir in diesem Sommer die Reihe fortsetzen:
Rundgang mit Angela Piplak
Auf dem Rundgang begeben wir uns auf die Spuren des Wohnens in der Waller Feldmark, begegnen unter anderem Landbuden, Kaisenhäusern, hören Zeitzeugen zu, werfen einen Blick auf die Waller Fleetkirche und besuchen zum Abschluss das ehrenamtlich geführte Kaisenhausmuseum. Dort gibt es die Möglichkeit, den Nachmittag bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ausklingen zu lassen.
Treffpunkt: Fleetstraße, Ecke Waller Damm
Beitrag: 8€ erm. 6€
Anmeldung: tickets@kulturhauswalle.de
Di., 18. August, Lichtbildvortrag mit Cecilie
Eckler-von Gleich
(Verein Kaisenhäuser / Kaisenhausmuseum in
Kooperation mit dem Kulturhaus)
Als während des 2. Weltkriegs im August 1944 ‚der Bremer Westen brannte‘ und viele ‚kein Dach mehr über dem Kopf‘ hatten, entschied der damalige Bürgermeister Wilhelm Kaisen in einer Verordnung, dass das ‚Wohnen auf Parzelle‘ erlaubt ist, auch der Bau von ‚Behelfsheimen‘. So gab es vor allem in Walle, in der Waller Feldmark, viele sogenannte ‚Kaisenhäuser‘. Das Leben und Wohnen auf Parzelle, im Grünen, hatte nach anfänglichen Schwierigkeiten (…kein Wasser, kein Strom…) auch Vorteile. Was Wilhelm Kaisen nicht ahnen konnte, dass die Aufbaugeneration die ‚Notwohnungen‘ ausbaute und nicht wieder in den Stadtteil zurückziehen wollte.
(In dem Vortrag werden viele historische Aufnahmen vom Geschichtskontor (Brodelpott) und dem Kaisenhausmuseum gezeigt, Eintritt frei, Spenden erwünscht).